
Warum schmeckt meine Pfeife schlecht, scharf oder verbrannt?
Wenn Ihre Pfeife plötzlich nach verbranntem Gummi, scharfen Gewürzen oder etwas anderem riecht, das Ihnen mitten im Genuss unangenehm ist, sind Sie nicht allein und auch nicht verrückt. Selbst erfahrene Raucher kennen diese Probleme. Doch wenn Sie die Ursache kennen, ist die Lösung viel einfacher, als Sie vielleicht denken. Hier erfahren Sie, wie Sie unangenehme Geschmacksnoten Ihrer Handgemachte Freehand Pfeifen, wie hartnäckige Nachgeschmäcker oder Zungenbrennen, aufspüren und beseitigen können.
Warum fühlt sich Zungenbrennen an wie das Ablecken einer heißen Herdplatte? Was ist das überhaupt?
Zungenbrennen ist das scharfe, brennende Gefühl auf der Zunge, das einem das Rauchen verleiden lässt. Es fühlt sich an, als hätte man sich an Kaffee verbrannt, hält aber stundenlang an. Die Überraschung: Es gibt zwei verschiedene Ursachen, die sich als dasselbe Problem ausgeben. Den Unterschied zu kennen, kann alles verändern.
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Wenn die Chemikalien in Ihrem Mund und der pH-Wert Ihrer Tabakmischung aufeinandertreffen, kann dies bereits bei den ersten Zügen eine allergische Reaktion auslösen. Manche Raucher vertragen bestimmte Mischungen nicht, wie zum Beispiel Acid Rain, während andere sie unbewusst lieben, insbesondere Virginia- oder Burley-Tabake mit hohem Nikotingehalt. Wenn Ihnen die Mischung einfach nicht zusagt, hilft auch keine noch so ausgefeilte Rauchtechnik; es ist ein Glücksspiel. Die gute Nachricht: pfeifenundzigarren.de Sobald Sie die Mischung wechseln, verschwindet das Brennen. Spülen Sie mit etwas leicht Saurem wie Limonade nach, um das Brennen schneller zu lindern.
Ein thermisches Zungenbrennen entsteht, wenn Sie zu heißen, zu schnell inhalierten oder zu feuchten Tabak rauchen. Klebrige Aromaten mit Propylenglykol oder Tabakhüllen sind hier die Hauptursache. Beim Ziehen wird Ihre Zunge quasi mit heißem Dampf erhitzt, sodass sich der Rauch in einen heißen Nebel verwandelt. Die Lösung? Füllen Sie Ihren Tabakbeutel weniger fest, als Sie denken. Probieren Sie es wie einen guten Wein (nicht schlucken!). Trocknen Sie es dann, bis es knusprig ist (es sollte beim Berühren leicht zerbröseln). Ein Experte empfiehlt, den Pfeifenstiel eher an die Wange oder den Gaumen als direkt an die Zungenspitze zu halten. Wer hätte gedacht, dass die Physik der Zunge helfen könnte? Für die meisten Raucher reicht schon eine kleine Änderung, um 90 % des Brennens zu vermeiden.
Warum schmecken aromatisierte Tabake beim Rauchen nach verbranntem Plastik?
Das Hauptproblem für Pfeifenrauchanfänger ist, dass aromatisierte Tabake zwar in der Dose gut riechen, im Pfeifenkopf aber enttäuschend verbrannt schmecken. Ehrlich gesagt, ist das nicht Ihre Schuld. Wer ist der heimliche Übeltäter? Propylenglykol (PG) und zuckerreiche Überzüge machen aromatisierte Tabake zu Feuchtigkeitsbomben. PG verhindert nicht nur, dass der Tabak verdirbt, sondern auch, dass er richtig trocknet. Beim Anzünden verdampfen Sie also im Grunde eine matschige Masse. Schmeckt es bei Ihnen nach verbrannten Chemikalien? Das ist PG, das sich in der Hitze zersetzt, und je heißer Sie rauchen, desto schlimmer wird es.
Hochwertige Mischungen verwenden PG nur selten oder gar nicht, während billige Aromaten aus der Drogerie es in rauen Mengen enthalten. Wenn sich Ihr Aromat glänzend, feucht oder klebrig anfühlt, enthält er zu viele Feuchthaltemittel. Breiten Sie ihn 30 bis 60 Minuten vor dem Rauchen auf einem Tablett aus (ja, auch wenn er „trocken genug" erscheint), bis er fast knusprig ist. Sie werden staunen, wie viel besser der Geschmack wird, wenn Sie nicht ständig gegen die Feuchtigkeit ankämpfen müssen
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Das Schlimmste ist, dass Aromaten heißer und schneller verbrennen als Nicht-Aromaten, da sie so viel zusätzlichen Zucker enthalten. Hohe Temperaturen zerstören die feinen Kopfnoten, für die Sie bezahlt haben, indem sie den Tabak verbrennen und ihn bitter schmecken lassen. Lassen Sie sich Zeit. Genießen Sie Ihren Aromat so, wie Sie ihn im Glas gerochen haben, und nicht nach verbrannten Reifen. Weniger Tabak in die Pfeife stopfen, langsamer ziehen und den Pfeifenkopf zwischen den Zügen abkühlen lassen\
Warum schmeckt meine Pfeife nach der Hälfte des Kopfes sauer oder schlecht?
\Man genießt eine herrliche Rauchwolke, und plötzlich, mitten im Rauch, schmeckt es, als hätte einem jemand Asche und Essig in den Mund geschüttet. Das ist eines der ärgerlichsten Dinge beim Pfeiferauchen, passiert aber meist, wenn sich Teer im Rauch ablagert oder Feuchtigkeit im Holm sammelt. Beim Verbrennen des Tabaks treten Säfte und Öle aus, die in den Holm fließen und sich zu einem bitteren, ätzenden Brei vermischen. Beim Inhalieren gelangt dieses widerliche Zeug direkt in den Mund. Eklig, oder
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Wenn der Geschmack beim Rauchen sauer wird, sollte man am besten sofort einen Pfeifenreiniger durch den Holm ziehen. Den nächsten Zug bis zum Pfeifenkopf schieben, den Reiniger drehen, herausziehen und wegwerfen. Dann schmeckt die Pfeife wieder sauber. Du wirst den unappetitlichen Schlamm sehen, der sich dabei absetzt. Sobald die Feuchtigkeit verdunstet ist, drücke den Tabak leicht an, damit wieder Luft hineinkommt. Diese Strategie zur Tabakpflege während des Rauchens entscheidet darüber, ob man den Rauchgenuss mittendrin frustriert abbricht oder ihn erfolgreich beendet. Profis wenden diese Technik ständig an, Anfänger denken aber nie daran
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Wenn der Tabak zu heiß verbrennt, insbesondere in der zweiten Hälfte, wenn der Pfeifenkopf fast leer ist, entsteht ein bitterer Geschmack.